Wetter oder Klima oder was?                                  

 

 

 

 

              

 

 

Glaube ersetzt Wissen 

 

 

 

 

Im Jahr 1999 ersann man im Bonner NABU-Hauptquartier ein "Energiepolitisches Strategiepapier"               

 

Titel:  „Auf dem Weg ins Solarzeitalter“,

 

das als Wegemarke für die Abwendung vom traditionellen Naturschutz, hin zum "Umweltschutz" entsprechend grünem Verständnis, gesehen werden muß. 

Der Mehrzahl der Mitglieder blieb es verborgen, für die Landesvorstände sollte es  zum Leitfaden künftigen Handelns werden.

Ohne Zweifel sind sie Opfer des gerade herrschenden Zeitgeistes geworden.

K l i m a h y s t e r i e   benebelte (und benebelt) die Gehirne. 

Die Verwirrung um die Begriffe Klima und Wetter geriet völlig außer Kontrolle.

Sachverstand war jedenfalls allgemein Mangelware und hat bei der Entstehung dieses "Strategiepapieres" gewiß nicht Pate gestanden.

  

Aber sehen wir:

 

Eingangs schreibt der NABU seine grundsätzliche Befürwortung der Windenergie fest.

 

Und übersieht  dabei, dass Deutschland aufgrund seiner Topografie sowie seiner Bevölkerungsdichte denkbar ungeeignet für die flächenhafte Windenergienutzung ist.

Es hat für jeden erkennbar angesichts inzwischen aufgestellter 28.000 Windräder den Charakter einer Industrielandschaft angenommen.

 

Die Sicherung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Natur als Lebensgrundlage  des Menschen  und Voraussetzung für seine Erholung in Natur und Landschaft sind Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege, wozu auch der NABU verpflichtet  ist.

 

 

 

„Von Windkraftanlagen (WKA) gehen aber aufgrund ihrer zunehmenden Größe, Gestalt, Rotorbewegung und Lichtreflexe großräumige -negative- Wirkungen aus. Schon deshalb sind die Möglichkeiten, WKA schonend in Natur und Landschaft einzufügen, wie immer wieder empfohlen wird, denkbar gering bis unmöglich."                                                                                          (Niedersächsisches Landesamt für Ökologie)

 

 

 
 

 

 

 

 

 

                       

 

 

 

 

 

 

    

 

 

Gravierend sind die fachlichen Mängel des Papiers.

Der Verzicht auf einfachste physikalische Grundsätze ist unübersehbar. 

Auf Seite 26 z. B. wird forsch in den Raum gestellt: "So sind für den Ersatz eines Steinkohlekraftwerkes weniger als 2000 Windkraftanlagen.......und für ein Atomkraftwerk knapp 6500 WKA der 600 kw-Klasse erforderlich."

 

Entsprechend dieser Logik hätten bereits mindestens zehn  AKW abgeschaltet werden müssen.

Daß dieses nicht so ist, führen die Verfasser des Positionspapieres auf  die Unwilligkeit der Betreiber zurück.

Sehr mutig!

 

Bei Flaute gibt es keine Bratkartoffeln!

 

In den zurückliegenden Jahren haben wochenlange Flauten aufgezeigt, daß die Windenergie nicht annähernd in der Lage ist, die Versorgung mit elektrischer Energie zu gewährleisten.

 

Dennoch wird  - weiterhin auf Seite 26 - behauptet, daß WKA im Verbund eine ausreichend konstante Stromproduktion gewährleisten können, sodaß auf die "Grundlastkraftwerke" verzichtet werden könne.

Gemeint sind vermutlich die Reservekraftwerke, oder Regelkraftwerke, regelmäßig kohle- oder gasbetrieben, die auch während windstarker Zeiten im Hintergrund mitlaufen, um bei Ausfall der Windkraft  die Stromversorgung  sicherzustellen. Das Jahr hat 8760 Stunden. Wenn die WKA aufgrund der jeweiligen Wetterlage nachweislich lediglich 1700 Stunden im Jahr mit Nennleistung laufen, bedeutet dies, daß sie nicht einmal 20% der installierten Leistung liefern.

 

 

Windkraft liefert nur einen geringen Leistungsbeitrag

 

         -Auch bei großer räumlicher Verteilung haben Windkraftanlagen

         nur einen Leistungsbeitrag von 10% (geringer Leistungsnutzen)

 

         -Nur an 150 Tagen in 2002 war die tatsächliche Windeinspeisung

         >10% der installierten Leistung

 

         -Nur an 40 Tagen in 2002 war die tatsächliche Windeinspeisung

         >50% der installierten Leistung

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle: e-on

 

 

Auch an anderer Stelle der Seite 26 dürfte mangelndes Wissen eine Rolle gespielt haben, wenn sinngemäß unterstellt wird, die Energieerzeuger produzierten zusätzlich und unnötig neben der Windenergie her, da jede verkaufte Kilowattstunde zusätzliche Einnahmen gewährt.

Es wird übersehen, dass in der Summe aller Erzeugungsarten nicht mehr produziert werden kann, als Bedarf besteht.

 

Um einen stabilen Netzbetrieb sicherzustellen, müssen sich Erzeugung und Verbrauch im Netz in jedem Augenblick die Waage halten.

 

 

Ein Rätsel gibt das Positionspapier - wiederum auf Seite 26 - auf, wenn dort behauptet wird, 

"Erneuerbar erzeugter  Strom (nanu?!)

kann genau wie herkömmlicher“ (?)   gespeichert werden", ohne aufzuzeigen, wie.

 

Etwa in Plastiksäcken?

Oder in Milchkannen?

Oh jeh!

 

Man weiß, der vormalige Umweltminister Trittin stützte seine Hoffnungen auf das System "Pumpspeicherkraftwerke" (PSW).  Auch bei ihm scheint wieder das Wunschdenken das Wissen ersetzt zu haben. Die Aufnahmemöglichkeit überschüssigen Stromes durch Hinaufpumpen von Wasser setzt voraus, dass das Oberbecken leer ist. Wie es umgekehrt  bei Ausfall der Windenergie gefüllt zu sein hat.

 

Ohne hellseherische Fähigkeiten wird das nicht funktionieren.

 

Ein weiterer Einwand: Alle deutschen PSW zusammen haben eine Kapazität von 5.390 MW. Stellt man die installierte WKA-Leistung von 22.000 MW gegenüber, wird deutlich, daß die PSW nicht entscheidend helfen können. Nötig wäre eine PSW-Kapazität für Tage oder gar Wochen. So schreibt ein Dr. Roland Hamelmann von der Fachhochschule Lübeck, ehem. Leiter einer Studie zur Dämpfung der Netzbelastung: „Für den deutschlandweiten Ausgleich einer typischen viertägigen Windflaute müsste man den Bodensee auf das Niveau der Zugspitze pumpen.“

 

Resumee:

Mit ihrem Anhängen einer rot-grünen Energiespinnerei, inzwischen von einer vergrünten Koalition fortgesetzt, helfen die Naturschutzverbände, das zu zerstören, was sie zu schützen vorgeben.

Windkraftanlagen sind eine ökologisch sinnlose, ökonomisch schädliche und unsoziale Landschaftszerstörung.

 

Daß das so ist, ist - siehe oben - auch der bildungspolitischen Misere in unserem Lande anzulasten. 

 

Den NABU-Energie"experten" ist unter diesen Umständen dringend zu raten, sich aus ihrer ideologischen Befangenheit zu befreien

sowie ihr Wissen dem aktuellen Stand anzupassen.

 

                                       

 

               

 

Keiner redet dümmer, als er ist 

 

           

 

„Wir haben beschlossen, daß es den Klimawandel gibt.“

                   Aussage eines Mitarbeiters des Bundesministeriums für Umwelt

 

                                              

Trittin auf einer Podiumsdiskussion 2007: „Wir müssen unsere Volkswirtschaft so umbauen, dass wir ohne CO2 auskommen. Dazu müssen wir unsere Klugheit jetzt benutzen.“

..........Greenpeace-Aktivisten waren auf einen 96 Meter hohen Schaufelradbagger geklettert und hatten dort ein Transparent mit der Aufschrift "Kohle zerstört das Klima" befestigt. Es kam zu erheblichen Produktionsausfällen. RWE und Greenpeace konnten sich bisher nicht über mögliche Schadensersatzleistungen einigen.
"Dies könnte der erste Rechtsstreit in Deutschland werden, in dem der Klimawandel und die Verantwortung eines großen Unternehmens für den Klimaschutz vor Gericht verhandelt werden", sagte Greenpeace-Anwalt Michael Günther.

Nach einem bereits rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Köln darf Greenpeace RWE als "größten Klimakiller Europas"  bezeichnen.                                     

(aus Ecoreporter.2/2006)

           (Also:  Gerichte befinden neuerdings über naturwissenschaftliche Sachverhalte! )

                                  

BERLIN (Dow Jones)--Die durch den Ausstieg aus der Atomenergie entstehende Stromversorgungslücke kann nach Ansicht von Experten durch erneuerbare Energien mehr als kompensiert werden. Bis 2010 würden Wind- und Wasserkraftwerke sowie Solar- und Biogasanlagen jährlich 50 Mrd kWh mehr Strom liefern als im Jahr 2000, erläuterte der Energieexperte (!) des Umweltbundesamtes (UBA), Harry Lehmann.                                                                                                                                                      (Hervorhebung durch den Webmaster)

Die sechs Atomkraftwerke, die bis 2010 stillgelegt sein sollen, lieferten jährlich zusammen nur 33 Mrd kWh. Den Verbraucher belasten alternative Energien nach Angaben der Informationskampagne für Erneuerbare Energien nicht zusätzlich. Weil  es das EEG gebe, falle die Stromrechnung eines Durchschnittshaushaltes mit einem Verbrauch von rund 3.000 kWh jährlich heute schon um knapp 8 EUR geringer aus.             

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 1/2006

                                                                                                                                                            

                     

„Ökostrom kann Atomkraft voll ersetzen“

 

 Berlin  (rtr).  Bundesumweltminister Siegmar Gabriel erwartet eine Verdreifachung der Ökostromproduktion bis 2020 auf dann 25 Prozent. Strom aus Wind, Wasser oder Sonne werde damit den sinkenden Atomstromanteil auffangen.....................Die Mehrbelastung eines durchschnittlichen Drei-Personen-Haushaltes würde bis 2017 auf monatlich 2,80 EUR von derzeit 1,50 EUR steigen, sagte Gabriel. Danach würden die Belastungen sinken, da Ökostrom dann konkurrenzfähig sei.                                              Hann. Allgemeine, 1/2006

 

                                  

 

Kernenergie gefährde nicht nur die Umwelt, sondern sei - wegen der für viele Generationen nachwirkenden Entscheidungen - demokratiefeindlich, sagte Umweltminister Gabriel.

                                          FAZ, 7.3.2006

                                  

                                  

 

             Peter Ahmels, Präsident Bundesverband Windenergie BWI:

"Ohne die Windenergie kann die Bundesregierung ihre klima- und energiepolitischen Ziele nicht erreichen", sagte Ahmels. Im Jahr 2005 seien allein durch den Windstrom etwa 25,5 Millionen Tonnen des gesundheitsschädlichen  Kohlendioxids (CO2) vermieden worden. "

 

Bei anderer Gelegenheit klagte er das CO2 an, Krebs zu verursachen.

                                                                       Quelle: verivox, 6.3.06

                 

Die Bundesregierung solle doch von einer Einschränkung der Windkraft-Förderung absehen. Das nützt der Staatskasse nichts, weil die Kosten von den Bürgern mit der Stromrechnung erhoben werden.

Ahmels, BuVerb der Windenergie,  2005

 

 

                                                          

 

„Bei der Förderung der Windenergie durch das Erneuerbare Energien Gesetz  (EEG) handelt es sich nicht um Subventionen, sondern um ein Umlagesystem, das die Mehrkosten verursachergerecht auf die Endkunden  umlegt.

                             

                    (Marco Bülow, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für die Erneuerbaren Energien)

 

                 

           

 „Gerade mit den erneuerbaren Energien können wir das Thema Versorgungssicherheit besser darstellen als mit einer Erhöhung von Gas, Öl oder Uran.“

Umweltminister Gabriel bei Christiansen, 8. Okt. 2006

 

                                  

 

Das Bundesverwaltungsgericht erklärt, dass es bei „ordnungsgemäß errichteten WKA“  denjenigen Menschen, die sich durch die Auswirkungen  von Windkraftanlagen in ihrer Gesundheit oder Ruhe erheblich gestört fühlen, selber obliegt, einen anderen Wohnort zu suchen.

 

                                  

                                            

Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass das Berliner Parlament der Meinung ist, es gäbe keine dringlicheren Probleme als den „Klimawandel“. Anstatt sich den wirklich drängenden Problemen zu stellen, denkt man sich ständig neue skurile Ideen aus, die zwar zu nichts führen, aber zumindest Aktionismus vortäuschen. Jüngst sattelte der Bundesfinanzminister auf die Klimablödelei auf, indem er die Besteuerung der Kraftfahrzeuge auf den Ausstoß an Schadstoffen (CO2) umzustellen gedenkt. Die Wirkung auf das Klima dürfte  wirkungslos sein. Aber ohne Zweifel wird der unvermeidlich zunehmende Verwaltungsaufwand  sich auf dem Arbeitsmarkt positiv bemerkbar machen.

Das ist doch auch was.

        

         Was kommt als nächstes?

         Naheliegend wäre eine Abgabe auf den menschlichen  Atmungsprozess als CO2-Quelle.! 

         Das Kyoto des kleinen Mannes!

 

                                   

 

                                                       

                                   

aus „auto,motor, Sport“  

 

 

                           

 

 

 

 

 

                                                                      

 

                                                                                                                                            

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